Operative Versorgung

Aufgrund meiner umfangreichen chirurgischen Tätigkeit in den letzten 16 Jahren kann ich ein  breites Spektrum an Operationen anbieten.

Ich begleite meine Patientinnen persönlich und individuell in der Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Aigen, wo ich seit Jänner 2017 als Belegärztin operiere. Zuvor war ich 16 Jahre im KH der Barmherzigen Brüder und in den Salzburger Landeskliniken operativ tätig, wo ich eine besondere Expertise im Bereich der Laparoskopie (= Knopflochmethode) erworben habe.

Laparoskopie

Die laparoskopische Zystenentfernung ist mittlerweile eine Standardoperation. Zysten werden allerdings nur bei Größenzunahme, auffälligem Ultraschallbefund oder Schmerzen operiert. Oft lösen sich hormonell bedingte Zysten nach 2-3 Monatsblutungen wieder von selbst auf, sodass eine chirurgische Intervention gar nicht erforderlich ist.

Endometriose

Die Endometriose ist eine heimtückische und oft nicht oder spät erkannte Erkrankung, bei der es zu starken Schmerzen bei der Regelblutung und beim Geschlechtsverkehr kommen kann. Hier finden sich oft versprengte Gebärmutterschleimhaut im Bereich des kleinen Beckens, an den Eierstöcken oder sehr selten auch außerhalb an anderen Organen. Die Endometriose ist eine Verdachtsdiagnose solange keine diagnostische Laparsokopie (=Bauchspiegelung)  durchgeführt und die Diagnose mit einer Gewebeprobe gesichert wurde. Während eines chirurgischen Eingriffs kann die Entfernung der Herde, Zysten oder Verwachsungen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen. Heilbar ist die Endometriose jedoch leider nicht.

Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung)

Die Hysteroskopie und Cürettage (=Ausschabung der Gebärmutterhöhle) kann erforderlich sein, wenn eine Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (z.B. Polypen) mit Blutungsstörungen, eine Fehlgeburt oder eine außergewöhnliche Blutung in den Wechseljahren auftritt, um eine bösartige Erkrankung dahinter ausschließen zu können.

Konisation

Wenn der Krebsabstrich (PAP) vom Gebärmutterhals mehrmals auffällig ist, oder sich nach einer Biopsie eine gefährliche Veränderung zeigt, muss eine Konisation durchgeführt werden. Dies ist ein kurzer und schmerzarmer Eingriff, der nur einen kurzen Krankenhausaufenthalt erforderlich macht. Aufgrund der Nachblutungsgefahr sollte jedoch anschließend ca. 3 Wochen körperliche Schonung eingeplant werden.

Sectio caesarea (Kaiserschnitt)

Die geplante Sectio caesarea ist eine geburtshilfliche Operation, die es Gottseidank gibt, jedoch den schwierigen Fällen vorbehalten bleiben sollte. Manchmal drehen sich die Kinder nicht in eine geburtsmögliche Position, sondern verharren in einer Beckenendlage (=Steiß ist unten) oder die Frau hat eine schwere Verletzung ihres Genitales bei einer vorausgegangenen Geburt erlebt, sodass zur Schonung des Beckenbodens und der Vagina eine operative Entbindung nötig sein kann. In diesen Fällen wird das Kind mittels Schnittentbindung von mir an einem geplanten Termin auf die Welt geholt.

Hymenalspaltung (Durchtrennung des Jungfernhäutchens)

Die Hymenalspaltung ist gerade in der Kinder- und Jugendgynäkologie immer wieder notwendig. Wenn Probleme beim Einführen oder Entfernen eines Tampons oder beim Geschlechtsverkehr auftreten, finden sich oft wulstige oder abnorm geformte  Jungfernhäutchen. Diese können bzw. sollten chirurgisch korrigiert oder entfernt werden, um eine problemlose Sexualitätsentwickluing und eine angemessene Vorsorgemedizin gewährleisten zu können. Die Hemmschwelle ist oft groß, sich mit diesem Problem an jemanden zu wenden, führt aber leider oft zu langen Leidenswegen für die betroffenen Frauen.

TLH (total laparoskopische 
Hysterektomie)

Eine Gebärmutterentfernung mittels TLH bedeutet für die Patientin nicht nur eine blutarme und schonende Methode, sondern auch eine schnelle Rekonvaleszenz (kurzer Krankenhausaufenthalt) und geringe Schmerzbelastung nach der Operation.

Myome (“Muskelgewächse“ in oder auf der Gebärmutter)

Auch große Myome, können mit dieser Technik schonend entfernt werden, z.B. wenn aufgrund der Größe eine Schwangerschaft ausbleibt oder Blutungsstörungen auftreten.