Operative Versorgung

"Erst kommt das Wort, dann die Arznei und dann das Messer."

Christian Albert Theodor Billroth (1829-1894)

Aufgrund meiner umfangreichen chirurgischen Tätigkeit in den letzten 15 Jahren kann ich ein  breites Spektrum an Operationen anbieten.

Ich begleite meine Patientinnen persönlich und individuell in der Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Aigen, wo ich seit Jänner 2017 als Belegärztin operiere. Zuvor war ich 13 Jahre im KH der Barmherzigen Brüder und in den Salzburger Landeskliniken operativ tätig, wo ich eine besondere Expertise im Bereich der Laparoskopie (= Knopflochmethode) erworben habe.

 

 

TLH
Eine Gebärmutterentfernung mittels TLH (=total laparoskopische Hysterektomie) bedeutet für die Patientin nicht nur eine blutarme und schonende Methode, sondern auch eine schnelle Rekonvaleszenz (kurzer Krankenhausaufenthalt) und geringe Schmerzbelastung nach der Operation.
Myome
Auch große Myome (=“Muskelgewächse“ in oder auf der Gebärmutter), können mit dieser Technik schonend entfernt werden, z.B. wenn aufgrund der Größe eine Schwangerschaft ausbleibt oder Blutungsstörungen auftreten.
Laparoskopie
Die laparoskopische Zystenentfernung ist mittlerweile eine Standardoperation. Zysten werden allerdings nur bei Größenzunahme, auffälligem Ultraschallbefund oder Schmerzen operiert. Oft lösen sich hormonell bedingte Zysten nach 2-3 Monatsblutungen wieder von selbst auf, sodass eine chirurgische Intervention gar nicht erforderlich ist.
Endometriose
Die Endometriose ist eine heimtückische und oft nicht oder spät erkannte Erkrankung, bei der es zu starken Schmerzen bei der Regelblutung und beim Geschlechtsverkehr kommen kann. Hier finden sich oft versprengte Gebärmutterschleimhaut im Bereich des kleinen Beckens, an den Eierstöcken oder sehr selten auch außerhalb an anderen Organen. Die Endometriose ist eine Verdachtsdiagnose solange keine diagnostische Laparsokopie (=Bauchspiegelung)  durchgeführt und die Diagnose mit einer Gewebeprobe gesichert wurde. Während eines chirurgischen Eingriffs kann die Entfernung der Herde, Zysten oder Verwachsungen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen. Heilbar ist die Endometriose jedoch leider nicht.
Hysteroskopie
Die Hysteroskopie (=Gebärmutterspiegelung) und Cürettage (=Ausschabung der Gebärmutterhöhle) kann erforderlich sein, wenn eine Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (z.B. Polypen) mit Blutungsstörungen, eine Fehlgeburt oder eine außergewöhnliche Blutung in den Wechseljahren auftritt, um eine bösartige Erkrankung dahinter ausschließen zu können.
Konisation
Wenn der Krebsabstrich (PAP) vom Gebärmutterhals mehrmals auffällig ist, oder nach einer Biopsie eine gefährliche Veränderung zeigt, muss eine Konisation durchgeführt werden. Dies ist ein kurzer und schmerzarmer Eingriff, der nur einen kurzen Krankenhausaufenthalt erforderlich macht. Aufgrund der Nachblutungsgefahr sollte jedoch anschließend ca. 3 Wochen körperliche Schonung eingeplant werden.
Sectio caesarea
Die geplante Sectio caesarea (=Kaiserschnitt) ist eine geburtshilfliche Operation, die es Gottseidank gibt, jedoch den schwierigen Fällen vorbehalten bleiben sollte. Manchmal drehen sich die Kinder nicht in eine geburtsmögliche Position, sondern verharren in einer Beckenendlage (=Steiß ist unten) oder die Frau hat eine schwere Verletzung ihres Genitales bei einer vorausgegangenen Geburt erlebt, sodass zur Schonung des Beckenbodens und der Vagina eine operative Entbindung nötig sein kann. In diesen Fällen wird das Kind mittels Schnittentbindung von mir an einem geplanten Termin auf die Welt geholt.
Hymenalspaltung
Die Hymenalspaltung (=Durchtrennung des Jungfernhäutchens) ist gerade in der Kinder- und Jugendgyn-äkologie immer wieder notwendig. Wenn Probleme beim Entfernen eines Tampons oder beim Geschlechtsverkehr auftreten, finden sich oft wulstige oder abnorm geformte  Jungfernhäutchen, welche chirurgisch korrigiert oder entfernt werden müssen. Die Hemmschwelle ist oft groß, sich mit diesem Problem an jemanden zu wenden, führt aber leider oft zu langen Leidenswegen für die betroffenen Frauen.
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Ordinationszeiten

Mo. 08:00 - 14:00 Uhr

Di.   08:00 - 14:00 Uhr

Abendordination 2019: 

Di 16-20:00 Uhr statt Di Vormittag;

20.8., 17.9., 08.10., 12.11., 17.12.

Mi.  12:00 - 20:00 Uhr

Do.  08:00 - 15:00 Uhr

Wir bitten um Verständnis, daß sich die Ordinationszeiten an einzelnen Tagen wegen Operationsterminen geringfügig ändern können! Daher empfehlen wir vor Blutabnahmen oder Impfungen kurz anzurufen, ob die Ordination regulär besetzt ist.

Terminvereinbarungen sind telefonisch, per WhatsApp während der Ordinationszeiten oder per Mail möglich. Bitte keine WhatsAppAnrufe!

Telefon: +43 660 6682108

Fax.: +43 662 902501

 

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